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REPORT (Indymedia): Hand in Hand mit CDU und Polizei gegen das La Casa
von: anonym, Indymedia, 11.08.2026Am Morgen des 5. Augusts 2026 fand ein geheimes Treffen zwischen dem illegetim übernommenen Vereinsvorstand des Hausprojektes AJZ Kita/ La Casa, der Berliner Polizei und der Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Nadja Zivcovic (CDU), statt.
Bei dem geheimen Meeting im Rathaus dürfte es um die Vorbereitung von Repressionsmaßnahmen gegen die Menschen, die das AJZ Kita nutzen, bewohnen und betreiben, gegangen sein. Eine solche offene Zusammenarbeit von selbsternannten linken Strukturen mit rassistischen Parteien und den Cops ist ein neuer Tiefpunkt.
Wir anonymisieren die Namen im folgenden Text, um sie nicht in der Öffentlichkeit zu outen.
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Interventionistische Linke: Solidarität mit La Casa
Die Nachricht vom Angriff auf das AJZ Kita / La Casa am 04.07.2026, während die meisten Berliner Antifaschist*innen in Erfurt gegen die AfD auf der Straße waren, hat uns betroffen und wütend gemacht. Für uns ist klar, dass mit diesem Angriff und der darauf folgenden Gewalteskalation eine rote Linie überschritten wurde.Wir können und wollen interne Konflikte im Haus nicht beurteilen. Doch dieser Angriff ist durch nichts zu rechtfertigen. Gewalt gegen linke Räume und Menschen ist nicht hinnehmbar – besonders in einer Zeit, in der rechte Angriffe zunehmen. Es braucht das AJZ Kita / La Casa als offenen antifaschistischen Ort in Hellersdorf, und es ist unverantwortlich, diesen Ort auf diese Weise zu gefährden.
Einige von uns waren in den letzten Tagen vor Ort. Wir haben das Haus als einen offenen, lebendigen Ort erlebt. Es braucht dort jetzt konkrete Unterstützung:
• Kommt vorbei.
• Bringt euch ein.
• Helft dabei, die entstandenen Schäden gemeinsam zu beseitigen.
• Zeigt, dass solidarische Räume nicht allein gelassen werden.Solidarität heißt Praxis!
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Wie die antideutschen dem Staat in die Karten spielen
Wir rufen alle Strukturen dazu auf, die Schlägerbande vom 4. Juli aus allen Strukturen auszuschließen.Zwei Wochen sind nach den Angriffen vergangen, der eindringende Schlägertrupp musste das Haus noch am selben Abend verlassen. Die politsche Niederlage des Antideutschen Schlägertrupps ist offensichtlich. Nur wenige haben sich auf die Seite von „Reclaim La Casa“ gestellt.
Die einzigen, die noch auf ihrer Seite stehen sind bürgerlichen Medien, mit denen die selbsternannten „Besetzer*innen“ nur allzu gerne zusammenarbeiten. Dort können sie ihre staatskonforme Argumentation in Gestalt der Angst vor gewaltbereiten Linksradikalen genüsslich ausbreiten.
Zuletzt veröffentlichte „Reclaim La Casa“ Videos, bei welche in die Gesichter der Leute reingefilmt wurde, die sich dem brutalen Besetzungversuch des AJZ Kita entgegenstellten. Damit verfolgen sie ein klares Ziel: Staat und Polizei sollen die solidarischen Menschen verfolgen, verhaften und inhaftieren. Obwohl wir wissen, dass die Repressionsbehörden gegen uns arbeiten, haben wir uns dagegen entschieden, Bildmaterial zu veröffentlichen.
Die Bereitschaft der Antideutschen, mit Verfassungsschutz und Polizei zusammenzuarbeiten ist nicht neu.
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Gegen den gewalttätigen Angriff „antideutscher” Kräfte: – La Casa verteidigen – New Casa solidarisch aufbauen
Quelle: https://kontrapolis.info/18273/von: Queer Wagencollective Marzipahn / TRAILERS4TRANNIES
— english below —
Wir, der autonome queere Wagenplatz Marzipahn in Marzahn, sind entsetzt über den brutalen Angriff einer „antideutschen” Gruppe auf das La Casa/AJZ Kita in Hellersdorf. Wir verurteilen die Attacke genau wie ihre haltlose Rechtfertigung unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Antisemitismus. So schockiert wir über den Angriff durch „Reclaim la Casa” sind genauso froh sind wir das er abgewehrt werden konnte. Unsere tiefe Dankbarkeit gilt allen die sich, teils unter Einsatz ihrer Körperlichen Gesundheit, den Angreifer*innen entgegen gestellt haben: Durch euch und eure Solidarität konnte die gewalttätige Übernahme einer antifaschistischen Struktur durch „antideutsche” Kräfte abgewehrt werden. Unsere Gedanken sind bei allen die hierbei verletzt und (Re-)Traumatisiert wurden!
Das die „antideutschen” Angreifer*innen dabei in ihrem rechtfertigenden Blockpost das AJZ als „einziges politisches Zentrum für antifaschistische Grup pen und Selbstorganisation im von extrem rechten Aktivitäten geprägten Ostberliner Randbezirk Marzahn-Hellersdorf” wahrnehmen und dabei andere antifaschistischen Gruppen, wie uns als queeres Kollektiv und die alltäglichen Kämpfe vieler Menschen, hier dabei komplett übersehen zeigt einfach nur wie sehr sich diese Gruppe in der eigenen kleinen fragilen Blase bewegt und alles andere ausblendet.
Wir schließen uns dem Aufruf antifaschister Ostberliner Gruppen an, alle Angreifer*innen so wie deren Umfeld aus unseren Strukturen auszuschließen, sowie den (Wieder-)aufbau des La Casa als New Casa zu unterstützen.
Antifaschismus bleibt Antirassistisch und Antinational!
Nie wieder Deutschland! Nie wieder Genozid!
Viva New Casa!
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„Der Versuch einer Zusammenfassung der Geschehnisse” – New Casa (Berlin-Hellersdorf)
Wir haben in den vergangenen Tagen breite Solidarität erfahren. Viele Menschen aus unterschiedlichen Spektren haben die Gewalt mit eigenen Augen gesehen und lassen sich durch die Lügen der Angreifer nicht mehr blenden.Am 4. Juli 2026 drangen selbsternannte “Antifaschist*innen” vermummt und bewaffnet in das AJZ KiTa ein, um dieses zu besetzen. Unter dem Vorwand gegen Antisemitismus vorzugehen, übten sie massiv Gewalt aus. Seitdem die selbsternannten “Besetzer*innen” das Haus am gleichen Tag wieder verlassen mussten, verbreiten sie auf ihrem Blog und Insta sowie in Kompliz*innenschaft mit den bürgerlichen Medien hemmungslos Lügengeschichten. Auf diese Weise wollen sie Menschen, die sich gegen den gewalttätigen Angriff auf das AJZ Kita verteidigt haben, als Aggressor*innen darstellen und von der eigenen Gewalt ablenken. Zudem verschleiern sie die Hintergründe der andauernden politischen Auseinandersetzungen im AJZ Kita.
Der Eskalation am vergangenen Wochenende ist bereits eine Reihe an Vorfällen und Vorwürfen vorausgegangen, die wir im Folgenden näher betrachten wollen. Wir haben kein Interesse daran, alle Details online auszubreiten, weshalb wir allen Interessierten anbieten wollen, sich selbst ein Bild von der Lage zu machen und mit uns im New Casa ins Gespräch zu kommen. Die absurdesten Anschuldigungen der Gewalttäter*innen wollen wir dennoch richtig stellen. Im Gegensatz zu ihnen verzichten wir auf die Veröffentlichung von Gesichtern auf Bild- und Videomaterialien, weil wir Grundlagen linken Selbstschutzes beachten.
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Solidarität gegen gewalttätige “Besetzung” – Gewalt gegen Linke darf nicht folgenlos bleiben
Quelle: https://kontrapolis.info/18264/Als unterzeichnende Gruppen erklären wir unsere Solidarität mit den Menschen, die am 4.7.2026 im La Casa/AJZ Kita in Berlin-Hellersdorf angegriffen wurden. Wir stehen klar und solidarisch gegen die gewalttätige Besetzung linker Räume, die allein dem Zweck diente, die eigene Machtposition durchzusetzen. Diese Eskalation in Zeiten steigender Neonaziübergriffe und einer immer weiter nach rechts driftenden Gesellschaft ist fatal.
Als antifaschistische Gruppen appellieren wir an die progressiven Kräfte der Berliner Linken, sich gegen den Angriff zu stellen und die Beteiligten sowie ihre Unterstützer*innen konsequent auszuschließen.
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4.7.2006: Die Verteidigung des New Casa – Solidarität ist unsere gemeinsame Sprache!
Die Ereignisse von Samstag
Am 4.7.2026 morgens sind ca. 15 vermummte und bewaffnete Antideutsche in unser Hausprojekt, das AJZ KiTa / La Casa in Hellersdorf, eingedrungen. Sie haben angefangen, das Zimmer von einer*m Comrade mit Gewalt zu räumen. Dabei markierten sie die Person als vermeintlichen „Kopf“ der palästina-solidarisch eingestellten Bewohner*innen. Zu diesem Zeitpunkt haben im Zimmer Gäste geschlafen. Die Gäste wurden von den vermummten Personen gewaltvoll herausgedrängt, leisteten aber Widerstand.

