Wir rufen alle Strukturen dazu auf, die Schlägerbande vom 4. Juli aus allen Strukturen auszuschließen.
Zwei Wochen sind nach den Angriffen vergangen, der eindringende Schlägertrupp musste das Haus noch am selben Abend verlassen. Die politsche Niederlage des Antideutschen Schlägertrupps ist offensichtlich. Nur wenige haben sich auf die Seite von „Reclaim La Casa“ gestellt.
Die einzigen, die noch auf ihrer Seite stehen sind bürgerlichen Medien, mit denen die selbsternannten „Besetzer*innen“ nur allzu gerne zusammenarbeiten. Dort können sie ihre staatskonforme Argumentation in Gestalt der Angst vor gewaltbereiten Linksradikalen genüsslich ausbreiten.
Zuletzt veröffentlichte „Reclaim La Casa“ Videos, bei welche in die Gesichter der Leute reingefilmt wurde, die sich dem brutalen Besetzungversuch des AJZ Kita entgegenstellten. Damit verfolgen sie ein klares Ziel: Staat und Polizei sollen die solidarischen Menschen verfolgen, verhaften und inhaftieren. Obwohl wir wissen, dass die Repressionsbehörden gegen uns arbeiten, haben wir uns dagegen entschieden, Bildmaterial zu veröffentlichen.
Die Bereitschaft der Antideutschen, mit Verfassungsschutz und Polizei zusammenzuarbeiten ist nicht neu.
So wurde am 20.09.2024 Merle Stöver für eine Veranstaltung im La Casa eingeladen. Sie steht seit Jahren in der Kritik, weil sie Aussagen bei der Staatsschutzabteilung des Berliner LKA gegen „Linksextremismus“ getätigt hat. In dem Stöver mit den Bullen über linke Zusammenhänge quatscht und versucht Menschen ans Messer zu liefern, sollte sie für jede Zusammenarbeit in linksradikalen Kontexten disqualifizieren. Für die Personen um „Reclaim La Casa“ war sie dennoch ein gern gesehener Gast.
Am 4. Juli forderte der Schlägertrupp in einer Chatgruppe selbst, dass die Polizei zugreifen solle. Zusätzlich war die Rede davon, dass die Polizei bei solchen Aktionen normalerweise auf ihrer Seite stehen würden. Unter selbstgewähltem Polizeischutz hat die Gruppe dann am Abend das Haus verlassen.
Wir möchten an dieser Stelle klar betonen: Die Angreifer*innen sind keine Hausbewohnerinnen! Sie sind von außen gekommen und haben Bewohner*innen verletzt und traumatisiert.
Sie waren es, die geflüchtete Menschen über Stunden in einer WG einsperrten.
Der Selbstschutz ist eine notwendige Folge bei solchen Angriffen von außen.
Die Antideutschen verteidigen in ihrer Argumentation die institutionalisierte Gewalt eines faschistischen Staates: Entführungen, wahllose Masseninhaftierung, Folter (auch durch sexualisierte Gewalt), Landnahme, Lynchmorde, Räumung, Vertreibung, Aushungerung, Bombardierung und Genozid werden akzeptiert, und Israel trotz alledem als einziger demokratischer Staat in der Region legitim betrachtet und verteidigt.
Jeder Widerstand gegen diesen Staat wird als Terrorismus verteufelt.
Eine weitere Zuspitzung der Staatstreue der Antideutschen zeigt sich in den letzten Veröffentlichungen von „Reclaim la Casa“.
Von nun an sollte der gesamten, emanzipatorischen Bewegung in Berlin und Deutschland klar sein, dass es mit diesen Leuten keine Zusammenarbeit mehr geben kann.
Wir rufen alle Strukturen dazu auf, die Schlägerbande vom 4. Juli aus allen Strukturen auszuschließen.
